MTTC Iphitos München e.V.

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Historie

Der weiße Sport begann in München 1892, als im alten Rosipalpark an der Leopoldstraße der erste Lawn (Rasen-) Platz angelegt wurde. Unter fachkundiger Anleitung des Kapländers Hugo Naude, ein Student der Malerei und Musik, gründeten Prinz Albert von Bayern sowie der Münchener Sportpionier Richard Blaul und 17 andere Mitstreiter den ersten Münchener Tennisclub. Warum nannten sie ihn Iphitos?

Iphitos war jener legendäre König von Elis, einer Landschaft im Westen des Peloponnes mit der Hauptstadt Olympia, der 776 v. Chr. die Olympischen Spiele der Antike zu neuem Leben erweckte - wie später Baron Coubertin die Spiele der Neuzeit.

Der Jahresbeitrag betrug damals 6 Goldmark, die Aufnahmegebühr 4 Goldmark. Und doch zählte der Club bereits 1906 74 Damen und 75 Herren als Mitglieder und richtete große Turniere aus.

1913 weihte der Club dann sein neues Areal an der Belgradstraße ein, wo sich nach dem ersten Weltkrieg der rasante Aufstieg des Clubs fortsetzte.

1930 übernahm der Münchener Tennis- und Turnierclub (MTTC) Iphitos von einer Sportplatzgesellschaft das Tennisstadion am Aumeisterweg am Rande des Englischen Gartens, wo er auch heute noch seinen Sitz hat. Der Club war alsbald, aufgrund der Schönheit der Anlage und seiner Internationalen Bayerischen Tennismeisterschaften (heute BMW OPEN), über die bayerischen Grenzen hinaus bekannt. Gottfried v. Cramm, Budge Patty, Ken Rosewall, später dann Christian Kuhnke, Niki Pilic, Ion Tiriac, Guillermo Vilas, John McEnroe, Jimmy Connors, Stefan Edberg, Ivan Lendl, Boris Becker, Michael Stich, Andre Agassi und viele mehr begeisterten die Zuschauer am Aumeisterweg mit interessanten Matches.

Doch auch der Mannschaftssport wurde seit jeher im Iphitos großgeschrieben und gipfelte 1990 in der Deutschen Meisterschaft der Herrenmannschaft. An der Nummer eins stand damals übrigens Michael Stich.

 

MTTC Iphitos München e.V. - iphitos.de

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